Stuttgart, 17. April 2026 – Die Beschlüsse der Bundesregierung zur Einführung einer steuer- und abgabenfreien Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro stoßen bei vielen IHK-Betrieben auf deutliche Kritik.
Selten, so Roell, erreichten die IHK-Organisation so viele entrüstete Rückmeldungen aus Betrieben wie derzeit. Statt auf staatliche Hebel – etwa bei Steuern – zurückzugreifen, werde eine wenig durchdachte, schwer vermittelbare Lösung gewählt. „Auch wenn die Zahlung formal freiwillig ist, entsteht faktisch ein erheblicher Erwartungsdruck insbesondere auf kleine und mittlere Betriebe. Gleichzeitig fehlen vielerorts die wirtschaftlichen Spielräume, um solche zusätzlichen Leistungen zu erbringen. Gerade vor dem Hintergrund anhaltend hoher Energiepreise, steigender Lohnnebenkosten und überbordender regulatorischer Anforderungen. Das passt nicht zusammen.“
