Die deutsche Wirtschaft ist stark angewiesen auf Rohstoffimporte: Recycelte Materialien machen hierzulande laut neuesten Zahlen der EU-Kommission nur etwa 14 Prozent des Rohstoffeinsatzes aus. Damit liegt die deutsche Recycling-Quote zwar noch über dem EU-Durchschnitt von circa 12 Prozent – die Niederlande allerdings kommen auf einen Anteil von rund 32 Prozent. Um die Abhängigkeit von Primärrohstoffen zu verringern und die Resilienz der Wirtschaft zu stärken, will Deutschland die Transformation hin zu einer ressourceneffizienten und zirkulären Wirtschaft vorantreiben. Eine zentrale Rolle nimmt dabei der Digitale Produktpass (DPP) ein. Beim Produktpass handelt es sich um eine digitale Identitätskarte für ein physisches Produkt, die strukturierte Daten über dessen gesamten Lebenszyklus bündelt. Das bedeutet, dass der DPP künftig Informationen zu Herkunft, Zusammensetzung, Reparatur- und Demontagemöglichkeiten sowie Recycling- und Entsorgungsoptionen am Ende der Lebensdauer enthalten wird.
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