Stuttgart, 14. April 2026 – Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) sieht das heute vorgestellte Sondierungspapier als belastbare Basis für die kommenden Koalitionsverhandlungen. BWIHK-Präsident Dr. Jan Stefan Roell betont: „Das Papier mit seinen über 40 Punkten setzt grundlegende Pflöcke für die Koalitionsverhandlungen. Grün-Schwarz hat die Zeit der Sondierungen genutzt, um wichtige Punkte für unsere Unternehmen festzuhalten. Damit kann in den Verhandlungen durchgestartet werden. ‚Wirtschaft First‘ muss es jetzt auch für die Detailgespräche heißen, denn es gilt unser Land wieder auf die Überholspur zu bringen.“
Der BWIHK hat in seinem Papier ‚20 Punkte für die Wirtschaft‘ zentrale Stellschrauben adressiert. Dazu zählten insbesondere Bürokratierückbau, umfassende Verwaltungsdigitalisierung, die Stärkung von Innovation und Bildung, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sowie wettbewerbsfähige Energiepreise. Roell dazu: „Sieht man sich das Sondierungspapier an, so gibt es große Schnittmengen an Maßnahmen, die unseren Betrieben unter den Nägeln brennen. Hervorheben möchte ich beispielsweise das Effizienzgesetz, um die Wirtschaft von zeitfressenden Berichts- und Dokumentationspflichten zu befreien. Wichtig ist auch, dass Planungs- und Genehmigungsverfahren weiter beschleunigt werden sollen und der ausdrückliche Verzicht auf ‚Gold Plating‘. Die Stärkung des Innovationsstandorts BW, unter anderem mit einer High-Tech-Strategie, ist ein gutes Signal. Ebenso sollen, wie von uns vorgeschlagen, der Förderdschungel gelichtet sowie Programme standardisiert und digitalisiert werden.“
