Stuttgart, 26. März 2026 – Die Mitgliederversammlung des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK) stellte ihre Frühjahrssitzung nach der BW-Wahl unter landespolitische Schwerpunkte: die Einordnung der Ergebnisse und den Blick auf die kommende Legislaturperiode. Im Zentrum waren dabei Gespräche mit Cem Özdemir (Bündnis90/Die Grünen) und Winfried Mack (CDU), die sich in den laufenden Grün-Schwarzen-Sondierungen mit den Spitzen der IHK-Organisation ausgetauscht haben. Diskutiert wurde auch mit dem frischgewählten SPD-Fraktionsvorsitzenden Binder.
BWIHK-Präsident Dr. Jan Stefan Roell: „Welche Schwerpunkte aus unserer Sicht notwendig sind, haben wir als Guideline für politische Akteure im Papier ‚20 Punkte für die Wirtschaft‘ konkretisiert. In all diesen Punkten braucht der Standort ein Update, das im Koalitionsvertrag entsprechend ausgestaltet sein muss.“ Dazu zählen aus BWIHK-Sicht unter anderem ein konsequenter Bürokratierückbau mit einer umfassenden Verwaltungsdigitalisierung, die gezielte Stärkung unseres Innovations- und Bildungsstandortes, der Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sowie Maßnahmen zur Sicherung wettbewerbsfähiger Energiepreise und einer stabilen Versorgung.
