Für die Stuttgarter Zeitungen war BWIHK-Präsident Dr. Jan Stefan Roell im Interview mit Autor Matthias Schiermeyer u. a. zur Situation der Südwest-Autoindustrie – Stückauszüge:
[…] Auch der Ulmer Unternehmer und BWIHK-Präsident Jan Stefan Roell attestiert der Landes- und Bundespolitik, die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. „Das hat sich ungefähr vor einem Jahr gedreht.“
Mittlerweile setze sie sich in Europa dafür ein, die Vorgaben für die Automobilindustrie´zu entschärfen. „Das war jahrelang nicht der Fall.“ Davor habe sich selbst die Landesregierung „dramatisch eingemischt“, indem sie die europäischen Ziele für den CO2-Ausstoß um insgesamt zehn Jahre vorverlegt „und klar eine Technologie bevorzugt hat“. Es sei nicht zu unterschätzen, „was das für einen Einfluss auf die Automobilindustrie gehabt hat“. […] Zudem habe die Politik die Rechnung ohne den Kunden gemacht, weil ihr Plan im Sinne des Autokäufers nicht durchdacht gewesen sei, rügt Roell. Insbesondere mangele es an Infrastruktur für einen Erfolg der Elektromobilität.[…]
Die Sorge vor einem Niedergang wie in Detroit hält Roell eher für unpassend: Mit Blick auf die US-Autostadt habe er als Beobachter damals das Gefühl gehabt, dass die Verantwortung bei der Automobilindustrie gelegen hätte – sie habe die Innovation verschlafen und sei von der ausländischen Konkurrenz im eigenen Land überholt worden. […] Dieser Industriezweig sei in Baden-Württemberg wichtig, mache aber nur etwas mehr als ein Fünftel aller Exporte aus. „Wir haben mehr Standbeine“
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